Twitter Mania

Lebensticker einer neuen Generation

Wer heutzutage als aktiver Teil des Web 2.0 Wahnsinns überleben möchte, sollte die persönliche Toleranzgrenze nach oben schrauben können. Ansonsten läuft man Gefahr, von dem Verblödungsstrahler vollends verseucht zu werden.

Microblogging via Twitter kann Spaß machen, wenn man die richtige Einstellung hat und genau weiß, was für ein Volk dort sein Unwesen treibt: Ein Haufen von Egozentrikern und Spammern – so scheint es in der ersten Zeit.

Wie auch im realen Leben gehen hier die Schwachen im sozialen Rauschen der Tweet-Timeline unter. Schwach sind diejenigen, welche in vermeintlich interessanter Eigendynamik ihren belanglosen und zumeist nicht witzigen 140-Zeichen Schrott in den öffentlichen Eimer kotzen, ohne auf ihre Umwelt zu reagieren.

Viel schlimmer aber sind die User, die am liebsten nur ihre eigenen Texte lesen möchten und dies auch von anderen erwarten – frei nach dem Motto:

„Was ich schreibe, ist interessant genug, was Du schreibst, interessiert mich nicht! Du hast wohl den Sinn des Twitterns nicht verstanden“. Denn nur wer einem Follower folgt, kann auch die Postings des anderen lesen.

Da die Zwitscher-Plattform zu den Social Media Networks gehört, wird diese auch im sozialen Sinne wahrgenommen. Tools wie u.a. justunfollow.com oder twunfollow.com geben einem die Übersicht wer einem nicht mehr folgt oder es nie getan hat. Auch hier gilt der Real-Life-Grundsatz:
<<Wer mag schon jemandem zuhören, der sich am liebsten selbst den ganzen Tag reden hört, ohne jemand anderen zu Wort kommen zu lassen.>>>

Genau solche User sind es, die dem Mikroblogging-Dienst ein fragwürdiges Image verleihen.

Die Starken sind diejenigen, welche es schaffen ihre ihr Twitter-Netzwerk so auszubauen und zu nutzen das Synergien jeglicher Art entstehen, interessante User-Treffen oder sogar Freund- und Liebschaften.

Viele werden sich fragen, wie stelle ich so was an? Die Frage ist einfach zu beantworten. Weniger im eigenen Mikrokosmos leben, sich für andere (Menschen) und ihre Texte interessieren. Vor allen Dingen selbst etwas zwitschern, von nett über witzig bis hin zu provokativ, solange es im Rahmen bleibt.

Und um den Seelenstriptease zum vervollständigen fehlt nur noch Facebook. Na dann mal los ….

aF

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4 Antworten to “Twitter Mania”

  1. frust lass nach.

  2. Sehr interessanter Text. Den Eindruck, daß ein Großteil der Leute, die mir inzwischen folgen, Spammer sind werde ich nicht mehr los. Aber zum Glück gibt es ja doch auch Follower, mit denen man sich auf irgendeine Art „anfreundet“ und sich auch mit denen austauscht. In diesem Sinn, viel Spaß beim Zwitschern 🙂

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