Musik zum Schämen

Wenn Peinlichkeit keine Grenzen kennt …

Wenn es darum geht die besten Autos der Welt zu bauen, gehören wir Deutschen zur Elite der Fahrzeughersteller. Auch als Europas ertragreichstes Exportland reden wir in der internationalen Weltwirtschaft ein Wörtchen mit. Der Deutsche an sich ist pünktlich und arbeitet hervorragend. Was er aber nicht kann ist Musik komponieren und Schreiben. Zumindest 95% der deutschen „Künstler“ (Es gibt Ausnahmen). Sehen wir der Wahrheit mal ins Auge – die deutsche Sprache klingt für andere Nationen eher unästhetisch.

Der neueste Trend der deutschen Musikanten ist, dass viele Bands der englischen Sprache den Rücken kehren und sogenanntes kreatives Schaffen in der Muttersprache in den Äther rotzen. Das ist auch besser so, denn somit belästigen sie nur noch ihre Landsleute mit ihrer Trümmermusik. Und selbst dort findet das Rumgerumpel nur mäßigen Anklang. Zumindest bleibt das Weltohr von schlecht zusammengewürfelten englischen Texten und miesen Kompositionen weitestgehend verschont … bis zum nächsten deutschen Streben nach der Weltmacht.

Doch wer denkt wir haben die unterste Sprosse der Niveau-Leiter erreicht liegt falsch. Während die jüngere Musikkultur eingesehen hat, dass es besser ist ihren vermeintlich kreativen Soundabfall innerhalb der Nation zu entsorgen, produzieren die Schlager & Ballermann Morlocks ungeniert Musik für Verstrahlte.

Mit plumpen Texten und kitschigen Sounds schreiben sie den Soundtrack, der das Proletariat glücklich machen soll. Noch schlimmer als bei der Subkultur vermisst man hier jegliches künstlerisches Schaffen in Form von Poesie und Metaphern. Nicht einmal das kriegen die auf Deutsch hin. Während sich die deutschen Musik-Youngsters noch herausgeredet haben, dass es besser wäre nur noch für den deutschen Musikmarkt zu produzieren, versucht die Schlager Fraktion gar nicht erst ihre kreative Unzulänglichkeit zu kaschieren.

Aber Eins muss man ihnen lassen; die Produzenten und ihre Anhängerschaft leben das was sie singen und hören. Während die Produzenten in ihren Heim-Studios mit der Maus den neusten Kitsch komponieren und sich beim Stuhlgang die Texte aus dem Kopf drücken, spart Zuhörerschaft schon mal brav die Taler für den nächsten Malle-Urlaub. Denn da kann man das Großhirn mit genügend Alkohol außer Betrieb setzen und sich empfänglich machen für diese widerlichen Sound-Agonien.

Aber keine Panik, dieses Proletengen muss man schon seit der Geburt in sich haben. Gott sei Dank habe ich das nicht. Was mein Kleinhirn mit 2,5 Promille im Blut jederzeit dazu befähigt, die STOP-Taste zu betätigen, falls der Mutantenstadl einmal eine meiner Partys infiltriert. Evolutionär gesehen zähle ich also zu den Weiterentwickelten.

aF

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Eine Antwort to “Musik zum Schämen”

  1. Wenn Merkel ganz von der Bildflaeche verschwindet wird es uns vielleicht besser gehen.

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